Wer sich in Deutschland integriert und beruflich orientieren möchte, kann das unter anderem im Bundesfreiwilligendienst (BFD) machen. Teilnehmen kann, wer älter als 16 (manchmal 15) ist. Die Dauer des Bundesfreiwilligendienstes ist nicht nur 6 bis 18 Monate, sondern grundsätzlich 6 bis 24 Monate (häufig 12; Verlängerung bis 24 möglich). Bufdi-Stellen bieten beispielsweise Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kinderheime, Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Erholungsheime, Mehrgenerationenhäuser, Selbsthilfegruppen, Sportvereine, Museen, Kultureinrichtungen, Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes, Träger ökologischer Projekte und Kommunen an. Die Arbeitszeit umfasst mehr als 21 Stunden pro Woche. Wer teilnimmt, lernt beispielsweise die hiesige Arbeitskultur kennen, verbessert seine Sprachkenntnisse, entwickelt eigene Stärken weiter und kann Kontakte knüpfen, so das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben auf seiner Homepage. Die Einsatzstellen bezahlen monatlich ein Taschengeld, das seit 1. Januar 2026 höchstens 676 € pro Monat betragen darf, oft bezahlen sie aber 300 bis 500 € monatlich. Auch wer Bürgergeld oder andere Leistungen vom Jobcenter bekommt, kann sich als Bufdi engagieren. Bitte beim Jobcenter fragen, ob und inwieweit es seine Leistungen reduziert. Viele Arbeitgeber schätzen das Abschluss-Zertifikat des BFD als Ausdruck für gesellschaftliches Engagement, es hilft auch als Wartezeit bei manchen Studiengängen. Eine Übersicht über Bufdi-Stellen bietet die Webseite
www.bundesfreiwilligendienst.de/bundesfreiwilligendienst/platz-einsatzstellensuche des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Das Bundesamt hat auch BeraterInnen in den Regionen, die Auskunft geben:
www.bundesfreiwilligendienst.de/bundesfreiwilligendienst/beraterinnen-und-berater.html.
Mehr zum Bundesfreiwilligendienst
www.bundesfreiwilligendienst.de/
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