Vom 25. Februar bis zum 1. März 2026 finden in Tübingen die FrauenFilmTage statt. Veranstalter ist der Verein Terre des Femmes. Fünf Tage lang werden zehn preisgekrönte Dokumentar- und Spielfilme aus elf Ländern gezeigt. Die Auswahl beleuchtet die Lebenswelten und den Kampf von Frauen für eine Welt ohne Gewalt. Die Filme sind im Kino Museum und im Deutsch-Amerikanischen Institut d.a.i. zu sehen. Das Programm findet sich unter:
https://www.frauenfilmtagetuebingen.de/.
Frauen kämpfen gegen Gewalt
Auf dem Programm stehen unter anderen Beiträge aus Deutschland, Italien, Georgien, Afghanistan und dem Iran. In dem Film The Last Ambassadorzum Beispiel geht es um die afghanische Botschafterin in Wien, Manizha Bakhtari, die für die Rechte afghanischer Frauen und Mädchen kämpft. Bei einigen Filmen sind auch RegisseurInnen und ProtagonistInnen zu Gast.
Frauenfilmtage mit RegisseurInnen
Zum Publikumsgespräch des Eröffnungsfilms Girls Don’t Cry am 25. Februar im Kino Museum, der zeigt, wie sich Frauen aus sechs Kulturen gegen Diskriminierung wehren, kommt die heute 21-jährige Jihan Alomar. Sie wurde am 3. August 2014 als Kind zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern von IS-Terroristen verschleppt und zehn Monate unter schlimmsten Bedingungen gefangen gehalten. 2015 konnte ein Teil der Familie Alomar, darunter Jihan, befreit werden und nach Deutschland reisen. Sie lebt in Tübingen.
Weitere Informationen unter:
https://www.frauenfilmtagetuebingen.de/
https://tuenews.de/fotoausstellung-in-tuebingen-portraets-von-einwanderern/
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