7. September 2026

Asbest in Spiel- und Bastelsand nachgewiesen

Die Stiftung Warentest hat in zehn von 22 untersuchten Proben von Deko-, Spiel- und Bastelsand Asbest nachgewiesen. Gewöhnlicher Quarzsand für Sandkästen ist davon nicht betroffen.
Eine aktuelle Studie aus Neuseeland, auf die sich die Stiftung Warentest bezieht, zeigt, dass belasteter trockener Sand beim Spielen krebserregende Asbestfasern in die Atemluft abgeben kann. Eltern sollten deshalb prüfen, ob ihre Produkte von Tests oder Rückrufen betroffen sind, und diese dann nicht mehr verwenden. Rückrufe gab es in den letzten Monaten in verschiedenen Ländern, auch in Deutschland. Betroffen war auch Sand, der beispielsweise über große Versandhändler aus dem Ausland geliefert wurde. Eine Liste mit Rückrufen findet sich auf der Homepage der Stiftung Warentest.
Verschütteter Sand sollte nicht aufgewirbelt, aufgekehrt oder mit einem normalen Staubsauger entfernt, sondern feucht aufgenommen werden. Wie hoch das gesundheitliche Risiko nach einem einmaligen Kontakt tatsächlich ist, lässt sich laut Stiftung Warentest bislang nicht zuverlässig bestimmen.

Weitere Informationen:
Stiftung Warentest – https://www.test.de/Asbest-in-Spielsand-Studie-Asbestfasern-gelangen-beim-Spielen-in-die-Atemluft-6328390-0/

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