Mobbing unter Jugendlichen ist ein weit verbreitetes soziales Problem. Nach einer Studie von „Aktion Mensch“ aus dem Jahr 2025 berichten 71 Prozent der befragten Jugendlichen, schon Mobbing erlebt zu haben, 47 Prozent wurden selbst Opfer von Mobbing. 75 Prozent der Opfer sind über einen längeren Zeitraum gemobbt worden. Die Schule ist der häufigste Ort von Mobbing gefolgt von Cybermobbing.
Was Mobbing ist, definiert die Bundeszentrale für Politische Bildung so: „Von Mobbing spricht man, wenn jemand von einem oder mehreren anderen schikaniert wird, sich mehrere gegen einen verbünden, die Schikanen häufig vorkommen, dies über eine längere Zeitspanne geschieht und das Opfer sich nicht alleine gegen die Mobber durchsetzen kann.“ Typisch für Mobbing sind verbale Übergriffe durch Beleidigungen, Herabsetzungen und falsche Gerüchte, soziale Ausgrenzungen und schließlich auch körperliche Angriffe. Wie die Studie ebenfalls ergab, sprechen die meisten Opfer mit niemandem darüber, wie sehr sie psychisch unter Mobbing leiden.
Hilfe über Beratungsangebote
Die Aktion Mensch bietet eine Webseite an, wo betroffene Jugendliche Hilfe finden können:
Hilfe bei Mobbing | Aktion Mensch
Dort findet man persönliche und vertrauliche Beratungsangebote per Telefon, Mail oder im Live-Chat für die betroffenen Jugendlichen selbst oder deren Eltern und Bezugspersonen. Die Beratung erfolgt meist durch ehrenamtliche Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie, Soziale Arbeit, Jura. Teilweise führen auch speziell ausgebildete Jugendliche und junge Erwachsene die Beratung durch.
Aufgelistet sind die Webseiten und Kontaktmöglichkeiten folgender Organisationen: Nummer gegen Kummer, Juuuport e.V., Telefon-Seelsorge, JugendNotmail, Krisenchat, bke-Onlineberatung, Zeichen gegen Mobbing e.V., Safe im Recht, Between the Lines.
Zur Studie von „Aktion Mensch“:
Mobbing von Jugendlichen
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