Krementschuk hat Tübingens Oberbürgermeister (OB) Boris Palmer für seine Verdienste um die ukrainische Partnerstadt geehrt. Das hatte der dortige Stadtrat einstimmig und innerhalb weniger Sekunden auf elektronischem Weg beschlossen. Wegen des russischen Angriffskriegs konnte der OB sich nur online in die Ratssitzung zuschalten.
Palmer war berührt von dieser Auszeichnung durch eine Stadt, die „jederzeit auf eine tödliche Bedrohung gefasst sein“ müsse. Er versicherte den Vertretern der Stadt und den dort lebenden Menschen: Tübingen wolle weiterhin solidarisch sein und zivile Unterstützung zur Verfügung stellen.
Seit 2024 ein Beispiel für europäische Einheit
Die Solidaritätspartnerschaft zwischen beiden Städten besteht seit 2024. Krementschuks Bürgermeister Vitalii Maletskyi dankte für die Unterstützung und die Kontakte in die schwäbische Universitätsstadt. Sie seien „ein Ausdruck von Solidarität und Freundschaft – ein Beispiel „echter europäischer Einheit“.
Krementschuks Bürgermeister wartet nun auf einen persönlichen Besuch Palmers, um die Auszeichnung übergeben zu können. Palmer erklärte, er hoffe, dass Tübingen bald zum Aufbau von Krementschuk beitragen könne, nicht nur zur Beseitigung von Kriegsschäden.
Mehr in der Pressemitteilung der Stadt:
https://www.tuebingen.de/1620.html#/47120
tuenews-Meldungen zur Unterstützung durch Tübingen:
https://tuenews.de/hilfstransport-nach-krementschuk/
https://tuenews.de/transporter-und-powerstations-fuer-krementschuk/
https://tuenews.de/tuebingen-und-krementschuk-sind-staedtepartner/
https://tuenews.de/feuerwehrauto-und-solarpaneele/
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