Ab dem Schuljahr 2026/2027 erhalten Kinder, die Sprachförderung brauchen, in Baden-Württemberg zusätzliche Unterstützung in der Grundschule. Im Programm. „SprachFit 2+2“ sind in der ersten und zweiten Klasse jeweils vier zusätzliche Förderstunden pro Woche vorgesehen. Die Einführung erfolgt schrittweise: Im Schuljahr 2026/2027 startet das Angebot zunächst in der ersten Klasse und wird anschließend auf die zweite Klasse ausgeweitet.
Die Herkunft spielt keine Rolle
Die Förderung richtet sich an Kinder, die beim Eintritt in die Grundschule Unterstützung im Bereich Sprache benötigen. Dabei spielt ihre Herkunft keine Rolle. Welche SchülerInnen für das Angebot empfohlen werden, entscheidet die Schulleitung. Eltern, die bei ihrem Kind einen entsprechenden Bedarf sehen, können sich deshalb direkt an die zukünftige oder bereits besuchte Grundschule wenden.
Dem Unterricht leichter folgen
Die zusätzlichen Stunden werden von Grundschullehrkräften erteilt. Sie sollen die Sprachkenntnisse der Kinder verbessern und ihnen ermöglichen, dem regulären Unterricht besser zu folgen. „SprachFit 2+2“ ist Teil des landesweiten Programms „SprachFit – Auf den Anfang kommt es an“. Es begleitet Kinder mit Förderbedarf vom letzten Jahr vor der Einschulung bis zum Ende der Grundschule.
Die Schule berät zum passenden Angebot
Für neu zugewanderte Kinder, die noch kein oder nur wenig Deutsch sprechen, sind in der Regel Vorbereitungsklassen oder andere besondere Angebote zur Sprachförderung vorgesehen. Eltern können sich bei der zuständigen Grundschule darüber informieren, welches Angebot für ihr Kind geeignet ist.
Weitere Informationen:
https://km.baden-wuerttemberg.de/de/schule/schulartuebergreifend/faq-bildungsreform
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