4. Mai 2026

Weniger Asylsuchende in Europa anerkannt

Im Jahr 2025 haben die Länder der Europäischen Union etwas mehr als 360.000 Asylbewerberinnen und -bewerbern einen Schutzstatus gewährt. Das ist laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat ein Rückgang von 18 Prozent.
Im Jahr davor waren es noch fast 438.000. 51 Prozent erhielten den Flüchtlingsstatus, 25 Prozent den humanitären Status und 24 Prozent subsidiären Schutz. Davon gewährte Deutschland am meisten Asyl (103.360), vor Spanien und Frankreich, zusammen etwa 70 Prozent in der EU. Afghaninnen und Afghanen stellten mit 27 Prozent die größte Gruppe, danach folgten Menschen aus Venezuela (16 Prozent), Syrien und der Ukraine (jeweils 5 Prozent).

Beschwerden von Syrern oft erfolgreich

Im Jahr 2025 wurden in der EU 832.360 erstinstanzliche Entscheidungen über Asylanträge und weitere 170.175 endgültige Entscheidungen nach einem Rechtsbehelf oder einer Überprüfung getroffen. Die Anerkennungsquote der Asylanträge in der ersten Instanz lag nach Angaben von Eurostat bei 39 Prozent. Bei endgültigen Entscheidungen kamen 21 Prozent hinzu. Dabei hatten vor allem SyrerInnen, AfghanInnen und IrakerInnen den meisten Erfolg.

Weitere Informationen:
https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260424-1?etrans=de
https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/ich-moechte-mehr-wissen-ueber/flucht-und-asyl/formen-des-fluechtlingsschutzes-1865022
https://tuenews.de/schutzquote-fuer-asylsuchende-2025-gesunken/
https://tuenews.de/asylverfahren-an-gerichten-in-baden-wuerttemberg-stark-angestiegen/

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