Junge Menschen haben viele Wünsche. Das neueste Handy oder modische Klamotten – oft angeschafft mit Ratenzahlung. Wer sie sich vom eigenen verfügbaren Geld nicht leisten kann, gerät leicht in die Schuldenfalle. Die Jugend-Schulden-Beratung im Landkreis Tübingen zeigt Betroffenen bis 25 Jahre kostenlos Auswege auf.
Niemand erfährt vom Inhalt der Gespräche
Der Rat ist eindeutig: Wer in einer finanziellen Klemme steckt, sollte sich nicht erst beraten lassen, wenn die Schulden schon bis zum Kinn reichen. Das geht zunächst telefonisch, um die Probleme zu klären und erste Hilfestellungen zu geben. Danach kann ein Gesprächstermin – auch zur Prävention – in der Beratungsstelle in Tübingen (Hechinger Straße 13) ausgemacht werden. Was dabei besprochen wird, unterliegt der Schweigepflicht. Niemand erfährt davon.
Manchmal hilft schon eine einfache Beratung. Der Diplom-Pädagoge Heiner Gutbrod bietet an, Fragen auch per WhatsApp oder per E-Mail zu beantworten. Manche Betroffenen brauchen aber mehr Unterstützung und längere intensive Begleitung.
Mit dem eigenen Budget auskommen
Wer lernen möchte, mit seinem verfügbaren Geld besser umzugehen, kann eine Budgetberatung bekommen. Sie dauert drei bis vier Monate, beginnt mit wöchentlichen Terminen und endet mit monatlichen Analysen der finanziellen Lage. Das Angebot der Beratungsstelle gibt es seit 2014. Jedes Jahr wenden sich rund 100 junge Menschen dorthin. Etwa die Hälfte von Ihnen nutzt eine intensive Beratung.
Kontakt zum Berater: Heiner Gutbrod unter Telefon 07071 93 04 80, SMS und WhatsApp 01575 79310 40 oder per E-Mail an h.gutbrod@kreis-tuebingen.de
Weitere Informationen:
https://jugendschuldenberatung-tuebingen.de/beratung
auch in leichter Sprache:
https://www.kreis-tuebingen.de/soziales/soziale-hilfen/jugend-schulden-beratung
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