5. Juni 2026

Nach Deutschland kommen weniger Geflüchtete

Die Zuwanderung nach Deutschland ist im Jahr 2025 deutlich gesunken. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt das vor allem daran, dass weniger Geflüchtete aus Syrien, der Türkei, Afghanistan und der Ukraine gekommen sind.
Wie die Behörde weiter mitteilt, waren 2025 fast 1,5 Millionen Zuzüge zu verzeichnen, 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Die sogenannte Nettozuwanderung, also das Ergebnis aus Auswanderung und Einwanderung lag bei 235.000 Menschen, so die Statistiker. Das sei ein Rückgang von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Deutlich weniger Asylanträge

Laut der Statistik kamen deutlich weniger Geflüchtete aus Syrien (67 Prozent weniger, von 75.000 auf 25.000), der Türkei (41 Prozent weniger, von 41.000 auf 24.000) und aus Afghanistan (41 Prozent weniger, von 33.000 auf 19.000). Nach Angaben des Bundesamtes für Migration (BAMF) gab es 2025 erheblich weniger Asylanträge von Staatsangehörigen dieser Länder (https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Statistik/SchluesselzahlenAsyl/flyer-schluesselzahlen-asyl-2025.html).
Auch aus der Ukraine war die Zuwanderung 2025 erneut rückläufig (21 Prozent weniger, von 121.000 auf 96.000). Außerdem seien weniger Menschen aus Staaten der Europäischen Union gekommen, so das Statistische Bundesamt.
Quellen und weitere Informationen:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_184_12411.html?nn=2110
https://tuenews.de/zuwanderung-und-integration-einbuergerungen-erreichen-neuen-hoechststand/
https://tuenews.de/ohne-zuwanderung-zu-wenig-arbeitskrafte-in-deutschland/

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